Deine Einstellung zu den Gästen

Ob du etwas großartig findest oder es dir zuwider ist, hängt ausschließlich von deiner Einstellung ab. Und diese wird auch in unserer Kommunikation deutlich. Selbst wenn wir nicht reden, so kann man unsere Einstellung wahrnehmen. Und deshalb ist es sehr hilfreich, wenn man zu den Menschen, die zu unseren Gästen zählen, eine sehr positive Einstellung hat.

Manchmal ist das aber leichter gesagt als getan. Kommt zum Beispiel ein Gast zu uns, der nicht gut drauf ist und seine schlechte Laune gerne an uns auslassen möchte, kann es schon mal schwer fallen, eine gute Einstellung beizubehalten. Deshalb hier ein paar Empfehlungen für solche Situationen. Hoffentlich findest du dabei auch etwas, was dir helfen kann.

Gehe auf deine Gäste ein

  • Lass das Problem da, wo es hingehört. Die schlechte Laune eines Gastes ist seine schlechte Laune. Es ist seine Wahl. Und du hast die Wahl, ob du dich davon anstecken lässt.
  • Denke daran, wie gut es dir geht, und dass es keinen Grund für dich gibt, jetzt auch schlechte Laune zu haben.
  • Sehe es als deine Aufgabe in der Bedienung an, deinem Gast dabei zu helfen, seine schlechte Laune loszuwerden. Er meint dich ja nicht persönlich und würde mit jeder anderen Servicekraft genauso umgehen.
  • Gib dein Bestes – und noch mehr. Dann kannst du zu Recht stolz auf dich sein.
  • Habe Mitleid mit deinem Gast. Besonders wenn du den Auslöser seiner schlechten Laune nicht kennst. Du hast ja gute Laune. In diesem Fall bist du privilegiert.
  • Siehe die Situation als Trainingseinheit an. Hier darfst du Selbstbeherrschung lernen. Sei deinem Gast dankbar für diese Lehrstunde, denn ohne diese Herausforderung könntest du dich nicht so gut und schnell persönlich weiterentwickeln.
  • Und für ganz mutige: Frage deinen Gast (ganz liebevoll), was du dazu beisteuern kannst, um seine Laune zu verbessern. Das funktioniert aber nur mit einer ganz positiven Einstellung von dir. Meinst du es ironisch, musst du dich nicht wundern, wenn dann der Schuss nach hinten losgeht.
  • Drücke deine Wahrnehmung des Gastes als „Ich-Botschaft“ aus. Zum Beispiel: „Auf mich machen Sie einen … Eindruck.“ Das ist nicht angreifbar und lässt deinem Gast die Freiheit darauf zu reagieren, ohne das Gefühl sein Gesicht zu verlieren.

Mit deinen Gästen klappt es nicht

Sind alle diese Empfehlungen für dich nicht umsetzbar, dann kann das ein Zeichen dafür sein, dass du im falschen Job bist. In einem Job, den du zwar erledigst, aber nicht so richtig zu dir passt. Dann gilt es darüber zu reden, wie dein Traumjob aussieht, der genau zu deinen Talenten und deinen Entwicklungswünschen passt.


Hier geht es zu den anderen Teilen der Beitragsreihe:

>> Deine Einstellung zum Job
>> Deine Einstellung zu dir selbst
>> Deine Einstellung zu deinem Umfeld
>> Deine Einstellung zu Reklamationen
>> Deine Einstellung zu Herausforderungen


Lies hier noch mehr zum Thema: Kommunikation


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Sabine Lohe
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